Kaltwasseratemregler

Der richtige Atemregler über das ganze Jahr hindurch

Kaltwasseratemregler  sind – wie der Name schon sagt, für den Gebrauch in sehr kaltem Wasser konzipiert. Dabei erstreckt sich der Temperaturbereich von 0°C bis 10°C. Kaltwasserregler sind robuster und widerstandsfähiger als Atemregler für gemässigte Temperaturen.

Kaltwasseratemregler zum Eistauchen

Wer ganzjährig im heimischen Bagersee tauchen will, der sollte sich unbedingt einen guten Kaltwasseratemregler zu tun. Ein Kaltwasserregler macht aber nicht nur in heimischen Gewässern Sinn. Auch im Mittelmeer wird es im Winter relativ frisch. Wer sich für den Kauf eines Kaltwasseratemreglers entschieden hat, sollte es nicht reuen ein wenig Geld in die Hand zu nehmen.

Schlussendlich hängt ihr Leben von der Zuverlässigkeit ihres Reglers ab. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines kaltwassertauglichen Atemreglers ist die Erfüllung der DIN EN 250 Norm. Dabei handelt es sich um einen Stresstest des Reglers unter Laborbedingungen. Noch besser ist die Erfüllung der sogenannten Navy Standard Norm, bei wesentlich härteren Testbedingungen. Atemregler welche die Navy Standard Norm bestanden haben, sind relativ selten, und entsprechend teuer. Dafür haben Sie mit der Navy Norm ein Garant für ein absolutes Top-Produkt.

Prüfnormen für Kaltwasseratemregler

Was wird getestet? In der Praxis hat sich herausgestellt, dass es sich bei der DIN EN 250 Norm eher um Mindestanforderungen handelt. Die Navy Standard Norm hingegen verlangt den Reglern wesentlich mehr ab.  Um sich selbst ein Bild zu machen, sollten sie aber wissen wie die Testbedingungen denn nun genau aussehen.

    • DIN EN 250

      Der Atemregler wird bei einem Umgebungsdruck von 6 bar (entspricht einer Tiefe von 50m) bei 4°C Wassertemperatur bei einem Atemminutenvolumen von 62,5 l 7 Minute während 5min getestet. Dabei darf der Regler nicht vereisen. Die Prüfung findet in einer Druckkammer statt, also nicht unter Realbedingungen.

    • Navy Standard Norm

      Die Navy Standardnorm wurde ursprünglich von der US Navy ins Leben gerufen, um  Atemregler zu finden, die den hohen Ansprüchen der US Navy Taucher gerecht werden.  Der Test läuft folgendermassen ab:  Bei einem Umgebungsdruck von 7 bar (entspricht einer Tiefe von 60m) werden die auf -17°C vorgekühlten Atemregler während 60min bei einer Wassertemperatur von 0°C und einer verschärften Atemarbeit getestet. Weiterhin werden die Regler unter eben diesen Extrembedingungen auch wirklich testgetaucht.

      Die Navy Norm haben nicht viele Atemregler bestanden. Wenn es aber doch mal einer geschafft hat, so ist ihm ein Platz in der Ruhmeshalle der Atemregler gewiss. Einer der bekanntesten Atemregler dieser Welt hat diesen Test bestanden: Der klassische Mares Abyss. Ebenfalls ist die Firma Apeks dafür bekannt besonders kälteresistente Atemregler zu produzieren, von denen einige die Navy Norm erfüllen.

Redundanz – Was ist das, und warum ist das wichtig?

Der beste Kaltwasseratemregler nützt nichts, wenn ihr System nicht redundant ist. Beim Tauchen in kaltem Wasser muss unbedingt mit zwei komplett getrennten Systemen getaucht werden! Nur so ist beim Ausfall eines Reglers garantiert, dass sie ihren Tauchgang trotzdem unbeschadet beenden können.

Was bedeutet ein redundantes System? Das bedeutet das jeder Bestandteil des Luftversorgungssystem doppelt vorhanden ist. In der Praxis sieht das folgendermassen aus: Es wird mit einer Flasche, welche über ein Doppelventil verfügt getaucht. An jedem Ventil ist eine erste Stufe, sowie eine zweite Stufe montiert. Falls nun ihr Hauptregler vereist und mit dem Abblasen beginnt, wird das entsprechende Ventil zugedreht, und auf den Backup-Regler gewechselt. Es kann keine Luft mehr durch abblasen verloren gehen, und der Taucher kann stressfrei seinen Tauchgang abbrechen, und kontrolliert auftauchen.

Der Zweitatemregler sollte dabei unbedingt gleichwertig, oder sogar hochwertiger sein, als der Hautregler. Den wenn Ihr Hautregler versagt, was wird wohl mit einem minderwertigen Zweitregler geschehen…?

Das erreichen der Ventile einer Monoflasche gestaltet sich teilweise als sehr schwer, bis unmöglich. Bei einem Vereiser ist man auf seinen Tauchbuddy angewiesen, welcher einem das Ventil zudrehen muss. Was aber, wenn sie ihren Buddy verloren haben, oder dieser selbst gerade ein Problem hat? Wer auf Nummer sicher gehen, und seine Ventile im Notfall selber zudrehen will, der sollte sich über die Anschaffung eines Doppelgerätes Gedanken machen. Bei einem Doppelgerät können die Ventile nämlich Problemlos erreicht werden.

Unsere Empfehlungen

 

      • Apeks XTX 100

        Der erste Atemregler der bereits nach den neuen EN Normen getestet wurde. Die neue Apeks XTX Serie wurde mit Doppelbeatmung unter weit nach oben gelegten Testbedingungen im Germanischen Llyod Institut in Hamburg getestet. Die Firma Apeks ist bekannt für ihre extrem robusten und zuverlässigen Atemregler. Höhlentaucher und Tek-Taucher auf der ganzen Welt schwören auf Apeks – nicht ohne Grund!

        Preis: 449,00 EUR

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      • Mares Abyss

        Der Klassiker schlechthin – der Mares Abyss. Bei diesem Atemregler handelt es sich ungelogen um eine wahre Legende! Dieser Atemregler wurde für extremste Bedingungen entwickelt. Egal ob tauchen in der Arktis oder in tiefen Höhlen – mit diesem Regler sind Sie gewappnet. Der Mares Abyss wurde von der akkreditierten Prüfstelle INPP Marseilles mit Zweifach- (Heliox) und Dreifach- (Trimix) Gemischen bis auf eine Tiefe von 100 m geprüft. Der Abyss erlangte seinen Ruf für Zuverlässigkeit unter anderem dadurch, dass mit ihm viele Rekorde aufgestellt wurden; So im Solo-Tieftauchen auf -313 m oder dass 101 Taucher 40 Minuten lang gleichzeitig aus einer einzigen MR22 ersten Stufe atmeten. Ein wahres Juwel unter den Atemreglern.

        Preis: 356,50 EUR

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